Lead

Thomas Charlie Pedersen: Second Hand War

Nov 12th, 2016 | By

Der erste Song zeigt’s gleich mal überdeutlich: Thomas Charlie Pedersen ist kein Feinmechaniker. Der dänische Songwriter, sonst in den Diensten der Alternative-Rocker „Vinyl Floor“, klopft und prügelt die Akkorde förmlich aus der Akustikgitarre. So, als hätte er sich bei den Aufnahmen für sein erstes Solo-Album gegen eine Horde betrunkener Engländer in einem Pub durchsetzen müssen. Aber
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Rob Zombie: The Electric Warlock Acid Witch Satanic Orgy Celebration Dispenser

Jun 20th, 2016 | By
Rob Zombie: The Electric Warlock Acid Witch Satanic Orgy Celebration Dispenser

Er lebe in permanenter Angst davor, langweilig zu sein – das ließ Rocklegende, Horrorfilm-Regisseur und Autor Rob Zombie kürzlich in einem Interview verlauten. Dass diese Angst vollkommen unbegründet ist, beweist er auf seinem neuen Album, das einen so langen wie unerhörten Titel trägt. Ähnlich explizit erweisen sich die Texte.  Aber auch, wer sich noch nicht
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Scott Matthews: Home Pt. 2

Jun 17th, 2016 | By
Scott Matthews: Home Pt. 2

Es gibt Momente, da ergeben die Dinge plötzlich Sinn. Es mag auf den ersten Blick nicht so recht zusammenpassen, dass ein Liedermacher aus Wolverhampton mitten in den westlichen Midlands als erster britischer Künstler auf einem Nashville-Label musikalische Heimat findet. Oder, dass er so stilistisch unterschiedliche Schwergewichte wie Robert Plant und die Foo Fighters zu seinen
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Nada Surf: You Know Who You Are 

Mai 4th, 2016 | By
Nada Surf: You Know Who You Are 

Der Albumtitel lässt sich vielseitig interpretieren: Eine Variante passt auf jeden Fall: Nada Surf wissen, wer sie sind. Sie wissen auch, welche Fans sie haben und die wiederum wissen und schätzen, welche Musik Matthew Caws, Ira Elliot, Daniel Lorca und der neue Leadgitarrist Doug Gillard aus dem Knopfloch quillt: Ehrliche Indie-Pop-Rock-Shoegazer-Nummern mit viel Herz und
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„Es war eine erstaunliche Reise“: Ein Gespräch mit James Taylor

Feb 25th, 2015 | By
„Es war eine erstaunliche Reise“: Ein Gespräch mit James Taylor

„Guten Tag, wie geht es Ihnen?“ Von allen denkbaren Möglichkeiten, wie ein Gespräch mit dem amerikanischen Folkrock-Poet James Taylor möglicherweise beginnen könnte, ist ein Exkurs über den Ursprung seiner umfassenden Deutschkenntnisse der wahrscheinlich unwahrscheinlichste. Es freut den hochgewachsenen Amerikaner sichtlich, dass ihm die Überraschung geglückt ist. Mit dem Rücken zum Besucher stand er am hohen
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Im Gespräch: Jill Barbers Vorliebe fürs schwarze Gold

Dez 26th, 2012 | By
Im Gespräch: Jill Barbers Vorliebe fürs schwarze Gold

Die schlechte Nachricht zuerst. Mit ihr allerdings das Versprechen, dass es die einzige schlechte Nachricht in diesem Zusammenhang bleiben wird: Das schönste Weihnachtsalbum 2012 erscheint erst Ende Januar 2013. Aber erstens wird es wieder ein Weihachtsfest geben und zweitens ist Jill Barbers neues Album, musikalisch daheim im Jazz-Pop einer Brenda Lee, Doris Day oder Dusty
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Williams Wetsox Trio: Vom Reiz des Unkomplizierten

Jul 14th, 2012 | By
Williams Wetsox Trio: Vom Reiz des Unkomplizierten

Regionale Erzeugnisse haben Mehrwert. Dass diese nicht neue und doch richtige Erkenntnis gilt, beweist der Huglfinger Mundart-Blueser Williams Fändrich seit den frühen achtziger Jahren. Bei
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Bunt, unterhaltsam und auf DVD: Die wilden Siebziger

Jun 14th, 2012 | By
Bunt, unterhaltsam und auf DVD: Die wilden Siebziger

Endlich! Fans werden jubelnd die bereiften Arme ‚gen Himmel recken und auf die schlagbehosten Beine springen: Die amerikanische Kultserie „Die wilden Siebziger“ (Originaltitel: That 70ies Show“) hat nun in Form ihrer achten Inkarnation die Synchronstudios in München verlassen und den Weg ins Fernsehen beziehungsweise, viel wichtiger, auf DVD gefunden. Der deutschen Veröffentlichung fehlten nämlich bislang die
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Klaus Illmann: Das wilde Leben im Sucher

Mrz 31st, 2009 | By
Klaus Illmann: Das wilde Leben im Sucher

Gelbes Fahrrad, Kamera und eine Safari-Weste: Klaus Illmanns Erscheinung ist ein vertrauter Anblick in der Weilheimer Innenstadt. Der bald 60-Jährige gehört zum Weilheimer Stadtbild wie eins der bunten Häuser am Marienplatz. Würde er fehlen, würde es zwar nicht sofort sofort ins Auge stechen. Aber er würde abgehen. Genauso wie Weilheim dem Fotografen fehlen würde –
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