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	<title>das textwerk. &#187; Musik</title>
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	<description>Magazin für Musik, Jugend, Reisen, Lifestyle &#38; Kultur</description>
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		<title>Katzenjammer: A Kiss Before You Go</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 21:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Katzenjammer-A-Kiss-Before-You-Go.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3123" title="" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Katzenjammer-A-Kiss-Before-You-Go-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Der Name l&#228;sst auf eine deutsche Band schlie&#223;en, dieser Damenvierer, der mit seinem zweiten Album direkt auf Platz sieben in die deutschen Charts eingestiegen ist, kommt jedoch aus Norwegen. Und um die internationale Verwirrung noch ein bisschen weiterzutreiben: Die vier Multiinstrumentalistinnen k&#246;nnten auch aus den USA stammen: die Songs bewegen sich n&#228;mlich zwischen Bluegrass-Pop à la Dixie-Chicks, Folk, Rock und Gypsy-Swing. Das ist zwar ein bisschen, sagen wir, arg viel, aber bestimmt alles andere als langweilig. Sch&#246;n, dass Pop wieder Wurzel zeigt und die Radios nicht davor zur&#252;ckschrecken, ihn in die Rotation zu nehmen. Live machen die vier Ladys bestimmt auch was her.</p>
<p><em>Vertigo / <a href="http://www.katzenjammer.no" target="_blank">www.katzenjammer.no</a></em></p>
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		<title>Florence &amp; The Machine: Ceremonials</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 08:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/FlorenceCeremonials.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3104" title="" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/FlorenceCeremonials.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Das h&#228;tte sich Florence Welch nicht tr&#228;umen lassen: Ihr im Schlafzimmer komponiertes Deb&#252;talbum wurde auf einen Schlag zum Welterfolg – und die 25-j&#228;hrige Londonerin zur Brit-Award-pr&#228;mierten Musik- und hochglanzmagazinbeachteten Mode-Ikone. Nun legt sie einen art-poppigen Nachfolger vor: Weniger Gitarren als auf „Lungs“ – aber mit seinen vielen leidenschaftlichen, vielschichtigen, mitunter grellen Songs macht es die graueinheitliche Popwelt ein gutes St&#252;ck bunter. Extravaganter und durchaus h&#246;renswerter Mainstream!<br />
<a href="http://www.florenceandthemachine.net/">www.florenceandthemachine.net</a></p>
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		<title>Bryan Adams: Bare Bones</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 09:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/BA_BareBones_front_lr.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2203" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/BA_BareBones_front_lr-300x269.jpg" alt="" width="300" height="269" /></a></p>
<p>Ja, muss das denn auch noch sein? Dass der kanadische Breitenpop-Rocker Bryan Adams mit einem Akustik-Album vor der T&#252;r steht. Nachdem sein 1997er Unplugged-Album zu einem der meistverkauften der Musikgeschichte geh&#246;rt, ist ein Fakt und somit wirkt das 2010er &#8220;Bare Bones&#8221; auf den ersten Blick einfach nur unsympathisch gesch&#228;ftst&#252;chtig. Entstanden ist es im Rahmen einer gleichnamigen Tour, auf der Adams seine Hits nur mit Gitarre, Klavier und Mundharmonika darbot &#8211; und nat&#252;rlich stadienweise begeisterte. So gesehen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es von der Tochter &#252;ber die Oma, vom Neffen bis hin zum entfernten Vetter alle kaufen, sehr hoch. Und so gesehen d&#252;rfte die Prognose, es k&#246;nnte an den Erfolg des ersten Unplugged-Albums ankn&#252;pfen, nicht besonders gewagt&#8230;</p>
<p>Soweit die Vorurteile. Und wo die Songauswahl nicht besonders &#252;berrascht &#8211; jawohl, es sind wirklich alle, ALLE Hits drauf. Vom Bodyguard-Titelsong &#8220;Everything I Do&#8221; bis hin zum unvermeidlichen &#8220;Summer Of &#8217;69&#8243; oder dem noch unvermeidlicheren &#8220;Heaven&#8221; ist alles druff, was man halt so erwartet. Was man aber nicht erwartet, ist Bryan Adams&#8217; Art und Weise, manche eigentlich totgenudelten Songs zu interpretieren. Fast so, als h&#228;tte er selber die Schnauze voll davon, befreit er &#8220;I&#8217;m Ready&#8221; vom kriminell schmierigen Schmalz, versetzt den Song mittels Honky-Tonk-Piano in die Kneipe und gewinnt ihm eine Seite ab, die wahrscheinlich nur er kennt: die Ur-Version, bevor sich ein monet&#228;r besonnener Produzent dr&#252;ber hergemacht hat. Oder &#8220;The Right Place&#8221; erscheint einfach nur als guter Acoustic-Rocker und wer sagt, dass Bryan Adams grunds&#228;tzlich unsympathisch ist, der h&#246;re &#8220;Please Forgive Me&#8221; an, in dem er sich selbst geh&#246;rig hochnimmt und dem Gel&#228;chter nach zu urteilen ziemlich nennenswerte Entertainerqualit&#228;ten aufweist.</p>
<p>So weit man auch davon entfernt sein mag, dieses Album als n&#246;tig, k&#252;nstlerisch wertvoll oder horizonterweiternd zu betrachten, w&#252;nscht man sich doch, Adams w&#252;rde sich seiner Anfangsjahre besinnen und, wenn er schon mit dem Fluch geschlagen ist, Radiohits zu schreiben, sie wenigstens in Zukunft unplugged aufzunehmen und ihnen den Dreck unter den N&#228;geln zu lassen.</p>
<p><em>Universal / <a href="http://www.bryanadams.com" target="_blank">www.bryanadams.com</a></em></p>
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		<title>Dan Freeman: I Lie A Lot</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 08:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/dan-freeman.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3085" title="" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/dan-freeman.jpg" alt="" width="130" height="129" /></a></p>
<p>Irgendwo zwischen Songwriter-Rock und Kammer-Pop ist der tasmanische Komponist, Saxophonist und Pianist Dan Freeman unterwegs. Dabei startet sein Deb&#252;talbum, das in Deutschland beim gro&#223;artigen Indie-Label „Solaris Empire“ erscheint, durchaus fabelhaft &#8211; die ersten paar Songs bet&#246;ren regelrecht durch gro&#223;artiges Gef&#252;hl und behutsame Melodien. Leider verliert sich das Album zunehmend im Experiment, dem man entweder richtig aufmerksam zuh&#246;ren muss oder es schlichtweg nicht versteht – schade, nach <em>dem</em> starken Anfang.</p>
<p><em>Solaris Empire / <a href="http://www.solaris-empire.de" target="_blank">www.solaris-empire.de</a></em></p>
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		<title>The Sewer Rats: Wild At Heart</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 19:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/SewerRats.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3071" title="" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/SewerRats-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Jawollja! Sowas hat gefehlt. Ein Album mit weniger Indie als Rock, mit mehr R&#252;pel als Pop. Dabei beweisen die K&#246;lner, dass das Rezept „Drei Akkorde f&#252;r ein Hallelujah“ noch lange nicht ausgedient hat, solange man sich mit genug Rotzigkeit ans Variieren macht. Rockabilly und Powerpop werden gemixt; ein bisserl wilder h&#228;tt’s aber gern sein d&#252;rfen.</p>
<p><em>Rookie Records / <a href="http://www.sewerrats.de" target="_blank">www.sewerrats.de</a></em></p>
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		<title>The Stories &amp; Tenside: Die hehren Hallen des Popgesch&#228;fts</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 15:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div><em>Zwei Bands aus der Gegend um Weilheim herum sorgen derzeit bundes- oder sogar europaweit f&#252;r Aufhorchen: „The Stories“ aus Schongau und „Tenside“ aus Die&#223;en, die ihre Wurzeln in Pei&#223;enberg haben. Angesichts zweier erfolgreicher und vielbeachteter Ver&#246;ffentlichungen in diesem Jahr ist es h&#246;chste Eisenbahn f&#252;r ein Gespr&#228;ch. </em></div>
<div><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/The-Stories-2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2951" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/The-Stories-2-1024x682.jpg" alt="" width="614" height="409" /></a></div>
<div><strong>The Stories</strong></div>
<div>Die Schongauer Lucas H&#228;rtel, Lukas Gnettner, Manuel S&#252;&#223;, Marco Sedlacek sind unter ihren klangvollen Pseudonymen Vincent Jetset, Zosimo Palestrina, Rufus Trafalgar und Dorian Morley seit 2004 als „The Stories“ unterwegs, nach ihrer EP Minutes Of Animation (2005) und dem Album Scapegoat Ballet (2008) haben sie in diesem Fr&#252;hjahr den von Kritikern gelobten Nachfolger Vainforest herausgebracht. Aufgenommen wurde er in Schongau, gemischt und gemastert von Jason Livermore, der schon f&#252;r Granden wie Rise Against oder NoFX arbeitete, in Los Angeles. Lucas H&#228;rtel hat sich Zeit genommen.<em></em></div>
<div style="padding-left: 30px;"><em>Die neue Platte ist halb in Schongau und halb in Los Angeles) entstanden. Wie viel Schongau, wie viel Kalifornien steckt drin?</em></div>
<div style="padding-left: 30px;">Ganz viel Lederhosen-Liedgut aus dem Altlandkreis und noch mehr reife Orangen, frisch vom Strand in Kalifornien. Das ergibt dann diese melancholisch-s&#252;&#223;-s&#228;uerliche Grundstimmung auf dem Album&#8230; Im Ernst: Aus Kalifornien kommt vor allem die Technik und das Know-How beim Mischen und Mastern. Unsere Songs, das Kernst&#252;ck sozusagen, sind wir mit unseren Einfl&#252;ssen, Gef&#252;hlen plus (oder minus) unserem musikalischen K&#246;nnen.<em></em></div>
<div style="padding-left: 30px;"><em>Ihr seid mit der neuen Platte einen ordentlichen Schritt weg vom Hives-artigen Trockenrock hin zum eigenen Stil – inklusive mehrstimmiger Vocals à la Rooney oder Phantom Planet. Welche Platten habt ihr w&#228;hrend des Entstehungsprozesses geh&#246;rt?</em></div>
<div style="padding-left: 30px;">Da die Entstehungszeit &#252;ber ein halbes Jahr gedauert hat, kann ich mich jetzt ehrlich gesagt nicht genau erinnern was wir alles geh&#246;rt haben. Da wir uns mit unterschiedlichster Musik besch&#228;ftigen, war es wahrscheinlich eine vern&#252;nftige Bandbreite von Jazz &#252;ber alle Spielarten der  Gitarrenmusik bis zu Elektronischen Kl&#228;ngen. Die Frage, inwieweit man musikalisch in eine bestimmte Richtung gehen will, inspiriert von gleichartigem Sound, ist ja oft einfach nur gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig bestimmt, weil man auf der Suche nach einer passenden Ausdrucksweise f&#252;r ein Stimmung oder eine Emotion ist.</div>
<div style="padding-left: 30px;"><em>Vergleichsweise s&#252;ffige Melodien und dicke Gitarren statt Ecken und Kanten – wie sehr lieb&#228;ugelt ihr mit dem kommerziellen Erfolg?</em></div>
<div style="padding-left: 30px;">„Lieb&#228;ugeln“ w&#252;rde ja bedeuten, dass da ein „Gegen&#252;ber“ w&#228;re, mit dem man es k&#246;nnte. Bis jetzt hat uns der „kommerzielle Erfolg“ allerdings noch nicht einmal mit dem Arsch angeschaut. Aber sicher w&#228;re es nett, wenn sich das Ganze irgendwann nicht nur gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig lohnen w&#252;rde. Die eher rundere, fettere Produktion hatte sich f&#252;r uns eigentlich bereits vor dem Einspielen allein durch das vorhandene Songmaterial abgezeichnet und wurde dann durch das Mastering nur noch hervorgehoben.</div>
<div style="padding-left: 30px;"><em>Wie leistet man sich so einen prominenten Produzenten?</em></div>
<div style="padding-left: 30px;">Daf&#252;r spielt man entweder oft, verschleudert seine Seele oder einen gleichwertigen Gebrauchtwagen, zieht private Geldgeber heran oder alles, oder nichts von Alledem. Wenn man so etwas m&#246;chte, steht man immer vor der Entscheidung: „Machen wir das jetzt, auch wenn m&#246;glicherweise kein Mehrwert dabei herausspringt, au&#223;er dem bisschen Gewissheit, es im Rahmen der M&#246;glichkeiten wenigstens anst&#228;ndig probiert zu haben? Also macht man es einfach&#8230;<em></em></div>
<div style="padding-left: 30px;"><em>Was m&#252;ssen The Stories unbedingt schaffen?</em></div>
<div style="padding-left: 30px;">Wir wollen auf jeden Fall den Sprung auf gr&#246;&#223;ere, internationalere B&#252;hnen in Angriff nehmen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Da wir quasi schon am Material f&#252;r das dritte Album t&#252;fteln, ist das – und die anstehenden Konzerte – unsere Agenda f&#252;r die n&#228;chste Zeit.</div>
<div><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Tenside-Bandbild-2011.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2957" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Tenside-Bandbild-2011-1024x668.jpg" alt="" width="614" height="401" /></a><strong></strong></div>
<div><strong>Tenside</strong></div>
<p>„Tenside“ haben ihre Wurzeln in Die&#223;en, wo auch die Alben My Personal War (2007), Mental Satisfaction (2008), Tear Down Your Fears (2009) und schlie&#223;lich Chain Reaction entstanden sind. Daniel Kuhlemann, Tobias Leitner, Louis Weber und Martin Rupp freuen sich laut Plattenfirma &#252;ber „gute Albumverk&#228;ufe“, aber noch mehr &#252;ber eine „sehr gute“ Tour mit den Genregr&#246;&#223;en „Pro Pain“ im Fr&#252;hjahr. Daniel Kuhlemann hat sich Zeit genommen.<em></em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Zwischen der Bandgr&#252;ndung in der Wirtschaftsschule Oberland in Pei&#223;enberg, und dem neuen Album liegen sechs Jahre, zwei Europa- und drei Deutschlandtouren. Was hat sich ver&#228;ndert?</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Damals haben wir als Sch&#252;lerband angefangen und mit der ganzen Bandgeschichte losgelegt. Es hat sich auf jeden Fall zu etwas Richtigen entwickelt. Wir spielen immer noch in der urspr&#252;nglichen Besetzung zusammen, und es l&#228;uft f&#252;r uns ganz gut – obwohl das Musikbusiness kein leichtes Gesch&#228;ft ist. Ver&#228;ndert hat sich vor allem, dass wir jetzt richtig auf Tournee gehen, regelm&#228;&#223;ig Konzerte und Festivals spielen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Ver&#228;ndert hat sich auf jeden Fall auch Eure Musik: Von NuMetal à la Limp Bizkit hin zum eigenst&#228;ndigen Knochenbrechersound mit Gef&#252;hl. Sind euch die Fans aus den Anfangstagen noch treu?</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Damit hast du auf jeden Fall Recht, die Musik hat sich ver&#228;ndert. Ich finde das auch wichtig, dass man sich musikalisch weiterentwickelt. Es gibt Bands, die klingen auf jeden Album v&#246;llig gleich. Wir klingen auf jedem Album total anders, was uns aber sehr wichtig. Mittlerweile hat das Ganze aber auch seine Eigenmarke bekommen und gewisse Trademarks geh&#246;ren einfach zu unserem Sound, die wir auch nicht vernachl&#228;ssigen. Wir haben auf jeden Fall noch so einige Fans aus den Anfangstagen – aber es kommen auch st&#228;ndig neue dazu, was uns nat&#252;rlich sehr wichtig ist.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Mit Christoph von Freydorf (Emil Bulls) habt ihr einen prominenten Gast auf dem Album: Wie war die Zusammenarbeit mit ihm und wie kam’s?</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich bin ein absoluter Fan davon, auf einem Album immer ein, zwei G&#228;ste zu haben, die etwas beisteuern. Als ich die Lyrics f&#252;r den Song „Violet World“ fertig hatte, dachte ich mir, das ist genau die Nummer, auf die ein Gasts&#228;nger super passen w&#252;rde. Zu dem Song ist mir direkt Christoph von den Emil Bulls eingefallen, also habe ich ihn angerufen ein Demo geschickt. Ihm hat die Idee auch gefallen und dann standen wir auch schon ein paar Wochen sp&#228;ter im Studio.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Ist „Tenside“ eigentlich schon Job oder „noch“ Hobby?</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Derzeit auf jeden Fall ein Job! Aber es ist viel mehr als das. Die Band ist Job, Leidenschaft und Hingabe, alles in einem. Heutzutage ist das Musikbusiness sehr schwer geworden, daher ist es absolut wichtig, dass jeder trotzdem eine ordentliche Ausbildung hat, sei es eine Lehre, ein Studium oder was anderes. Man wei&#223; nie was als n&#228;chstes kommt und deshalb ist zweigleisig fahren, solange es m&#246;glich, ist auf jeden Fall eine gesunde Entscheidung.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Was sind Eure Pl&#228;ne f&#252;r die Zeit nach „Chain Reaction“ und den dazugeh&#246;rigen Touren?</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wir sind von unserer vierw&#246;chigen Europatournee zur&#252;ckgekommen und haben Konzerte in Deutschland, Holland, Belgien, Tschechien und Polen gespielt. Jetzt, im Sommer, stehen noch einige Festivals an, bevor es dann im Herbst und Winter mit Auslandstouren weitergeht. Auf jeden Fall wird das restliche Jahr also f&#252;r Konzerte genutzt werden und dann werden wir weitersehen, was die Zukunft so bringt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Die Interviews sind in voller L&#228;nge auf der Jugendseite im Weilheimer Tagblatt, im Penzberger Merkur und in den Schongauer Nachrichten erschiehen. Fragen: Christoph Ulrich</em></p>
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		<title>Josh Ottum: Watch TV</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 09:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Singer/Songwriter]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/josh-ottum.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2946" title="" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/josh-ottum-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Das Cover allein l&#228;sst kaum darauf schlie&#223;en, was der Kalifornier Josh Ottum da feines – via des Hamburger Labels Tapete Records – herausbringt. Eine Art Erdnuss aus Eis treibt im Tiefblau des Pazifiks; das obere Siebtel schimmert glei&#223;end in der Sonne, der untere Teil k&#252;hlblau und klar in die Tiefe. Was f&#252;r eine Visualisierung der Indie-Pop-Nummern, die das Album birgt: melodieverliebt kommen die Songs aus der Nachbarschaft von Salim Nourallah oder<a title="Nik Freitas: Sun Down" href="http://www.dastextwerk.com/2008/10/17/nik-freitas-sun-down/"> Nik Freitas</a> daher, wurzeln aber tief im reichhaltigen Erbe der Beatles und der Beach Boys. Besch&#228;ftigt man sich l&#228;nger damit, st&#246;&#223;t man auf deren fast skandinavisch-k&#252;hle Seite, die aber nicht weniger Sch&#246;nheit birgt als der einfacher zu sehende, oberfl&#228;chlichere. Ein Album, das vielseitigen Kammerpop und leichtf&#252;&#223;ige Songwriter-Nummern verbindet.</p>
<p><em>Tapete Records</em></p>
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		<title>Guns Of Moropolis: In Dynamite We Trust</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 08:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/guns-of-moropolis.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2942" title="" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/guns-of-moropolis-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Hehe, was passiert, wenn man drei raubeinige Schwaben in einer d&#252;steren Westernbar eine Runde doppelten Whiskey hinstellt? Sie gr&#252;nden eine Band. So lautet zumindest die Gr&#252;ndungslegende der „Guns“. Ihr melodi&#246;ser Metalbilly mischt rotzige Klischee-Riffs mit Gitarrrensoloeskapaden, schwerf&#228;lligen Hardrock und staubige Country-Rock-Atmosph&#228;re. Nix neues, macht aber ziemlich Spa&#223;.</p>
<p><em>Recent Records / <a href="http://www.moropolis.com" target="_blank">www.moropolis.com</a></em></p>
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		<title>Lotto King Karl: Was ist eigentlich mit Frank?</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 09:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/lottokingkarl.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2938" title="" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/lottokingkarl-300x297.jpg" alt="" width="300" height="297" /></a><br />
Wenn die Geschichte stimmt, ist sie gro&#223;artig. Falls nicht, ist sie wenigstens gut erfunden: 1995 gewinnt der arbeitslose Gabelstaplermonteur Karl K&#246;nig einen Millionenjackpot und widmet sich f&#252;rderhin der Musik. Sein 13. Album, eingespielt mit den Barmbek Dream Boys, liegt vor, und kann sich – auch ohne gro&#223;artige Vorgeschichte h&#246;ren lassen. Deutschrock mit klamaukiger Punkrock-Attit&#252;de, der sogar im Stadion funktionieren w&#252;rde. Wenn sowas aus Millionengewinnen entsteht: bitte mehr Lottomillion&#228;re!</p>
<p><em><a href="http://www.lottokingkarl.de" target="_blank">www.lottokingkarl.de</a> / Rodeostar Records, auf CD-Fanbox, CD, Doppelvinyl &amp; Download</em></p>
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		<title>Akustische Reisen (3): Neuer Reggae aus aller Welt</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 08:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um der Spur des Reggae zu folgen, m&#252;sste man eigentlich nach Jamaika reisen, die Plattenl&#228;den von Kingston oder Montego Bay durchst&#246;bern und in die &#246;rtlichen<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.dastextwerk.com/2011/10/18/akustische-reisen-3-neuer-reggae-aus-aller-welt/">[weiter lesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Soom-T-Album.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2908" title="" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Soom-T-Album-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></div>
<div><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/gappy-ranks.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2909" title="" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/gappy-ranks-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/tarrus-riley.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2910" title="tarrus riley" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/tarrus-riley-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></div>
<div>Um der Spur des Reggae zu folgen, m&#252;sste man eigentlich nach Jamaika reisen, die Plattenl&#228;den von Kingston oder Montego Bay durchst&#246;bern und in die &#246;rtlichen Clubs gehen. M&#246;chte man meinen. Tats&#228;chlich aber ist Reggae mittlerweile in so gut wie allen Nationen daheim, jede verarbeitet dazu ihre eigenen musikalischen Einfl&#252;sse – und so gesehen gibt es l&#228;ngst mehr als „einen“ Reggae. Und zum anderen sind Jamaikas St&#228;dte mittlerweile ein richtig gef&#228;hrliches Pflaster. So genannte Dons (Bandenf&#252;hrer) und ihre Gangs bekriegen sich dort aufs &#196;rgste – es geht um Drogen, Waffen und Geld. Bisher haben die Banden ihre Gesch&#228;fte wenigstens aus der Musik herausgehalten. Seit kurzem sind aber auch die K&#252;nstler „Yards“ (Territorien) zugeordnet – wer im falschen Eck auftritt, wird erschossen. Von Bob Marleys Reggae-Vision ist heute nicht mehr viel &#252;brig: Seine verkl&#228;rte Vorstellung von Musik einerseits als Flucht vor der grausamen Realit&#228;t eines Alltags in Armut und seine geradezu religi&#246;s gelebte Vorstellung, mit Musik tats&#228;chlich die Welt &#228;ndern zu k&#246;nnen, ist Vergangenheit. Reggae ist in der Reali&#228;t angekommen – die aktuellen Spielarten besch&#228;ftigen sich auch mit Kriminalit&#228;tsverherrlichung, inhaltlich stehen sie Gangsta-Rap in nichts nach. So empfiehlt es sich also sogar, das Gebiet des Reggae und seine aktuelle Spielart, den Dancehall, vor allem akustisch zu bereisen. Und zum Gl&#252;ck gibt’s auch noch ganz unabh&#228;ngige K&#252;nstler, die in der Szene als „conscious“ (engl: „bewusst“) bezeichnet werden. Sie sind sich ihrer M&#246;glichkeit, als tourende Musiker die Welt zu bereisen und danach daheim zu erz&#228;hlen, wie es laufen sollte, bewusst. <strong>Tarrus Riley</strong> ist so einer. In seinem Hit „Paradise Redemption“ macht er seine Landsleute darauf aufmerksam, sich bewusst zu werden, in welchem Paradies sie eigentlich leben. Sein j&#252;ngstes Album „Contagious“ geh&#246;rt nicht allein deswegen in den Plattenschrank eines jeden klassischen Reggae-Fans: Es orientiert sich am Roots-Reggae und den Botschaften eines Bob Marley und kann auch musikalisch in die Ecke gestellt werden. +++ Im Vereinigten K&#246;nigreich – dem einstigen Kolonialherren Jamaikas – kann man auf eine vielseitige Reggaeszene blicken, die sich auch neuen Einfl&#252;ssen wie Electro oder Synthie-Pop nicht verschlie&#223;t. <strong>Soom T</strong> aus Glasgow zum Beispiel l&#228;sst das aktuelle Achtziger-Revival in ihre Musik einflie&#223;en, ihr Album mit dem klangvollen Titel „Disturbance“ l&#228;sst ein wenig Revolutionsgeist erahnen. Hinter ihr steht der Produzent <strong>Jahtari</strong>, der bereits in den Achtzigern die Reggae-Fahne in England hochhielt. Soom Ts digitaler Roots-Reggae-Pop k&#246;nnte auch Leuten gefallen, die sonst mit der Stilrichtung wenig anfangen k&#246;nnen. +++ In London daheim und von dort aus in Sachen „Modern Roots Reggae“ aus unterwegs ist <a title="Last-Minute-Konzerttipp: Gappy Ranks in M&#252;nchen!" href="http://www.dastextwerk.com/2011/10/07/last-minute-konzerttipp-gappy-ranks-in-munchen/" target="_blank"><strong>Gappy Ranks</strong></a>. Er sticht heraus aus der auf Gangsta geb&#252;rsteten New-Reggae-Szene und liefert h&#246;chst tanzbaren, positiv gestimmten Sound, der sich auch gut auflegen l&#228;sst. Oder, besser ausgedr&#252;ckt: Die Songs seines j&#252;ngsten Albums „Thanks &amp; Praise“ sind aus keiner Dancehall wegzudenken.</div>
<div><em>Co-Autor dieses Artikels ist Christian Botsch (24) aus Weilheim. Er ist als „Selector Chrischi“ Teil des M&#252;nchner Dancehall-Kollektivs „Blazin’ Tiger“ (<a href="http://www.blazin-tiger.de/" target="_blank">www.blazin-tiger.de</a>), das international aktiv ist. Regelm&#228;&#223;ig legen Chrischi, Timbo, A-Flex, Gabriel und Spiro im M&#252;nchner Backstage auf, wo sie als Resdients die Veranstaltung „Jamaican Ting“ (immer freitags, von 23-6 h) beschallen. Privat ist Botsch Sammler ausgesuchter Vinyl-Singles aus Kingston und profunder Kenner der Szene.</em></div>
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