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	<title>das textwerk. &#187; Jugend</title>
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	<description>Magazin für Musik, Jugend, Reisen, Lifestyle &#38; Kultur</description>
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		<title>Neuer offener Treff in Weilheim: Gem&#252;tlich gemeinsam Spa&#223; haben</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 11:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im November fand der erste offene Treff von behinderten und nicht behinderten Jugendlichen im Jugendhaus „Come in“ in Weilheim statt. Die Idee dazu hatten die jungen Sozialp&#228;dagoginnen Martina Haser und Magdalena Fink, denen aufgefallen ist, dass behinderte Jugendliche im Landkreis trotz behindertengerecht gebauter Jugendzentren de facto keinen Platz haben, um sich zu treffen. Aus der Idee entstand in<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.dastextwerk.com/2011/12/14/neuer-offener-treff-in-weilheim-gemutlich-gemeinsam-spas-haben/">[weiter lesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Offener-Jugendtreff-2-Come-In-Weilheim.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3111" title="" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Offener-Jugendtreff-2-Come-In-Weilheim-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Im November fand der erste offene Treff von behinderten und nicht behinderten Jugendlichen im Jugendhaus „Come in“ in Weilheim statt. Die Idee dazu hatten die jungen Sozialp&#228;dagoginnen Martina Haser und Magdalena Fink, denen aufgefallen ist, dass behinderte Jugendliche im Landkreis trotz behindertengerecht gebauter Jugendzentren de facto keinen Platz haben, um sich zu treffen. Aus der Idee entstand in Zusammenarbeit mit dem Team des Jugendhauses &#8220;Come in&#8221; und des &#8220;Caritasverbandes f&#252;r den Landkreis Weilheim-Schongau e. V.&#8221; ein monatlicher offener Treff f&#252;r Jugendliche mit und ohne Behinderung.  Das Angebot richtet sich an 14- bis 24-J&#228;hrige, die dem hohlen Wort „Inklusion“ Bedeutung geben sollen. Soll hei&#223;en: Gem&#252;tlich zusammen Spa&#223; haben &#8211; ganz selbstverst&#228;ndlich und ohne Heckmeck au&#223;enrum. Der n&#228;chste Termin ist am Donnerstag, 15. Dezember, 17 bis 19 Uhr.</p>
<p><em>Mehr Info auf <a href="http://www.comein-weilheim.de" target="_blank">www.comein-weilheim.de</a></em></p>
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		<title>Auflagen gegens Auflegen: Eine Demo wird&#8217;s nicht mehr geben</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 08:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Weilheim sagt Nein! – Demo f&#252;r das Weilheimer Nachtleben“, lautete der Titel einer Demo, die vor einem Jahr vom „Z&#252;ndfunk“, „on3 Radio“ in der Lokalpresse und hier im textwerkmagazin gro&#223; angek&#252;ndigt wurde – aber nie stattfand. Was ist draus geworden? „Jugendliche und Veranstalter wehren sich gegen zu strenge Auflagen – Kundgebung f&#252;r Fr&#252;hling geplant“, hie&#223; es<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.dastextwerk.com/2011/12/11/auflagen-gegens-auflegen-eine-demo-wirds-nicht-mehr-geben/">[weiter lesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Ill-Boy-Phil-Glashaus-2010.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3079" title="" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Ill-Boy-Phil-Glashaus-2010-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></em></p>
<p><em>„Weilheim sagt Nein! – Demo f&#252;r das Weilheimer Nachtleben“, lautete der Titel einer Demo, die vor einem Jahr vom „Z&#252;ndfunk“, „on3 Radio“ in der Lokalpresse und <a title="Auflagen gegens Auflegen: Weilheim demonstriert" href="http://www.dastextwerk.com/2011/01/05/auflagen-gegens-auflegen-weilheims-jugend-will-demonstrieren/">hier im <span style="color: #ff6600;">textwerkmagazin</span></a> gro&#223; angek&#252;ndigt wurde – aber nie stattfand. Was ist draus geworden?</em></p>
<p>„Jugendliche und Veranstalter wehren sich gegen zu strenge Auflagen – Kundgebung f&#252;r Fr&#252;hling geplant“, hie&#223; es im „Weilheimer Tagblatt“ und im „Penzberger Merkur“. Die Jugendwelle von Bayern 2, der „Z&#252;ndfunk“ und „on3 Radio“ berichteten &#252;ber den Frust von Veranstaltern und Jugendlichen in der ehemaligen Musikhochburg Weilheim – und bald darauf wurde &#252;ber Sinn und Unsinn der im Landkreis nach wie vor geltenden 95-Dezibel-Regelung diskutiert.</p>
<p>Der Privat-TV-Sender &#8220;Pro7&#8243; meldete sich an, von der Demo – die eine Mischung aus Kundgebung und „Love Parade“-artigem Partyzug mit DJ-Wagen durch Weilheim werden sollte – zu berichten. Doch dazu kam es nicht: Zuerst wurde die Party f&#252;r Dezember 2010 angek&#252;ndigt, dann aufgrund der Witterung auf Februar 2011 verlegt. Die Sache verlief im Sande. Ein Anruf bei einem der Verantwortlichen ergab, dass die Demo wohl auch nicht mehr stattfinden wird. Man feiere jetzt eben in anderen Landkreisen, so der &#8220;<a href="http://www.treibjagd.eu" target="_blank">Treibjagd</a>&#8220;-Veranstalter und als DJ unter dem Pseudonym Ill-Boy-Phil bekannte Initiator. Eine Demo, so der DJ, w&#252;rde vermutlich ohnehin nichts bringen.</p>
<p>Grund f&#252;r den &#196;rger  auf die Beh&#246;rden und somit Anlass f&#252;r die Idee zur Demo durch die oberbayerische Kreisstadt vor einem Jahr war &#252;brigens, dass ein Club an der M&#252;nchner Stra&#223;e wegen gest&#246;rter Anwohner und daraus resultierender Probleme mit dem Landratsamt keine Partys mehr veranstalten konnte. Man unterstellte den zust&#228;ndigen &#196;mtern Kalk&#252;l, dass Auflagen, vor allem die 95-Dezibel-Regel, erteilt w&#252;rden, die schlichtweg nicht einzuhalten sind – um ein Nachtleben in Weilheim ungm&#246;glich zu machen. Noch heute finden viele, dass nicht nur Weilheim, sondern auch andere Ortschaften im Landkreis zu „schlafenden Sch&#246;nheiten“ geworden sind, in denen konzert- und partym&#228;&#223;ig nicht mehr viel geht.</p>
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		<title>Mirjam Dreer: Von den Schattenseiten der Liebe</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 02:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach den Erlebnissen einer „Kleinstadtschlampe“ erz&#228;hlt Mirjam Dreer nun von der Liebe – die allerdings unter G&#228;nsebl&#252;mchen begraben liegt. Ihr zweites Buch ist erschienen; bald liest sie daraus im Weilheimer Stadttheater, gemeinsam mit Josef Bierbichler und Tilman Spengler. &#160; Eigentlich befindet sich die 24-j&#228;hrige Weilheimerin ja in der Ausbidlung zur Buchh&#228;ndlerin. Wenn sie aber nicht<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.dastextwerk.com/2011/11/26/mirjam-dreer-von-den-schattenseiten-der-liebe/">[weiter lesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/P6260445.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2982" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/P6260445-1024x692.jpg" alt="" width="614" height="415" /></a></em></p>
<p><em>Nach den Erlebnissen einer „Kleinstadtschlampe“ erz&#228;hlt Mirjam Dreer nun von der Liebe – die allerdings unter G&#228;nsebl&#252;mchen begraben liegt. Ihr zweites Buch ist erschienen; bald liest sie daraus im Weilheimer Stadttheater, gemeinsam mit Josef Bierbichler und Tilman Spengler.</em></p>
<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/sdf.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2983" title="sdf" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/sdf-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eigentlich befindet sich die 24-j&#228;hrige Weilheimerin ja in der Ausbidlung zur Buchh&#228;ndlerin. Wenn sie aber nicht gerade B&#252;cher bei „Hugendubel“ in M&#252;nchen verkauft, schreibt sie selber welche. Ihr Erstling „Kleinstadtschlampe“ (Ubooks, 200 Seiten, 9,95 Euro) verkaufte sich bislang knapp 5000 Mal und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Verlag ein neues Buch in Auftrag gab. W&#228;hrend sich die beiden „Ubooks“-Besitzer entschlossen, getrennte Wege zu gehen, schrieb Mirjam Dreer Kurzgeschichten &#252;ber die schlechten, h&#228;sslichen Seiten der Liebe. Der bei der „Ubooks“-Trennung entstandene neue Verlag ver&#246;ffentlichte nun 14 davon im neuen Buch „Begraben unter G&#228;nsebl&#252;mchen“ (Unsichtbar Verlag, 155 Seiten, 9,99 Euro) mit einer Erstauflage von 2000 St&#252;ck. Grund genug f&#252;r ein paar Fragen:<br />
<em>Was hast du gegen die Liebe?</em><br />
Gar nix. Aber B&#252;cher &#252;ber die sch&#246;nen Seiten der Liebe gibt es schon genug. Es ist ja auch kein Buch gegen die Liebe, das sicher nicht. Es geht nur ums Verlassenwerden, um unerwiderte Liebe oder Gef&#252;hle gegen&#252;ber Leuten, denen man keine Gef&#252;hle gegen&#252;ber haben sollte.</p>
<p>Hast Du damit irgendwas verarbeitet?<br />
Die Geschichten sind mir zum Gro&#223;teil selber passiert. Nat&#252;rlich sind Namen ge&#228;ndert, die Umst&#228;nde auch und manche Handlungen sind frei erfunden – zum Beispiel die Vergewaltigungsgeschichte. Die kam zustande, weil ich, als ich zu schreiben angefangen habe, noch die „Antipop“-Reihe von „Ubooks“ im Hinterkopf hatte. Und da erscheinen ja eher die krassen Sachen. Mit dem neuen Verlag gab’s viele Freiheiten und so sind nach und nach die Kurzgeschichten entstanden – die zusammenh&#228;ngen.</p>
<p><em>Arbeitest du schon an einem neuen Buch?</em><br />
Es wird bestimmt ein drittes Buch geben, so viel ist sicher! Zun&#228;chst konzentriere ich mich aber auf meine Pr&#252;fungen, danach auf die Lesung und dann, im Dezember, m&#246;chte ich damit anfangen. Es soll diesmal eine Art Roadmovie werden, mehr wei&#223; ich aber noch nicht.</p>
<p>Stichwort Lesung: Wie schafft man es, mit klangvollen Namen wie „Bierbichler“ und „Spengler“ zu lesen?<br />
Das ist &#252;ber meine Mutter zustandegekommen, die im „Fischmeister“ in Ambach arbeitet. Der geh&#246;rt ja dem Sepp, und, als ich ihm ein Freiexemplar zukommen hab’ lassen – hehe, ich bin ja nett –, hat er gefragt, ob er mit mir lesen kann&#8230;</p>
<p><em>Das ist nicht Dein Ernst&#8230;</em><br />
(lacht) Doch! Ich war selber &#252;berrascht – aber ich habe mich nat&#252;rlich nicht lang gewehrt!</p>
<p>Karten f&#252;r die Lesung<br />
mit Mirjam Dreer, Tilman Spengler und Josef Bierbichler am Sonntag, 27. November, um 18 Uhr gibt’s f&#252;r 10 Euro inklusive VVK bei der Buchhandlung St&#246;ppel (0881/92240) in Weilheim.</p>
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		<title>Hochwertiges Treibgut aus der Flut der Jugendmagazine</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 09:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gratis! Lesen! „Jetzt reicht’s aber“ pl&#228;rrt es uns auf dem Cover der neuesten Fluter-Ausgabe entgegen. Konsequenterweise reicht sie auf knapp 60 Seiten Interessantes, Unterhaltsames, Wissenswertes und vor allem Kurzweiliges zum Thema „Protest“ nach. Das Beste an dem quartalsm&#228;&#223;ig erscheinenden Jugendmagazin: Es kostet nichts und kann bei der „bpb“ unter www.fluter.de/abo oder per E-Mail an abo@heft.fluter.de<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.dastextwerk.com/2011/11/12/hochwertiges-treibgut-aus-der-flut-der-jugendmagazine/">[weiter lesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/js-protestfluter.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-3058" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/js-protestfluter-902x1024.jpg" alt="" width="541" height="614" /></a></p>
<p>Gratis! Lesen! „Jetzt reicht’s aber“ pl&#228;rrt es uns auf dem Cover der neuesten Fluter-Ausgabe entgegen. Konsequenterweise reicht sie auf knapp 60 Seiten Interessantes, Unterhaltsames, Wissenswertes und vor allem Kurzweiliges zum Thema „Protest“ nach. Das Beste an dem quartalsm&#228;&#223;ig erscheinenden Jugendmagazin: Es kostet nichts und kann bei der „bpb“ unter <a href="http://www.fluter.de/abo">www.fluter.de/abo</a> oder per E-Mail an <a href="mailto:abo@heft.fluter.de">abo@heft.fluter.de</a> abonniert werden.</p>
<p><em><a href="http://www.fluter.de/">www.fluter.de</a></em></p>
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		<title>Eine Party f&#252;r den verstorbenen Vater</title>
		<link>http://www.dastextwerk.com/2011/05/11/eine-party-fur-den-verstorbenen-vater/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 12:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An seinem Sterbebett hat Melanie Schlosser ihrem Vater versprochen, einen gemeinsam gehegten Wunsch in die Realit&#228;t umzusetzen. In eineinhalb Wochen wird die 23-J&#228;hrige ihr Versprechen einl&#246;sen und in einem Festzelt eine Party im Stile der F&#252;nfziger veranstalten. „Ich m&#246;chte das Leben meines Vaters feiern“, sagt Melanie Schlosser bestimmt. Sie betont dabei das Wort „Leben“ und<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.dastextwerk.com/2011/05/11/eine-party-fur-den-verstorbenen-vater/">[weiter lesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/vamoskarren1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2664" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/vamoskarren1-1024x476.jpg" alt="" width="614" height="286" /></a></em></p>
<p><em>An seinem Sterbebett hat Melanie Schlosser ihrem Vater versprochen, einen gemeinsam gehegten Wunsch in die Realit&#228;t umzusetzen. In eineinhalb Wochen wird die 23-J&#228;hrige ihr Versprechen einl&#246;sen und in einem Festzelt eine Party im Stile der F&#252;nfziger veranstalten.</em></p>
<p>„Ich m&#246;chte das Leben meines Vaters feiern“, sagt Melanie Schlosser bestimmt. Sie betont dabei das Wort „Leben“ und spielt indirekt auf den tragischen Unfalltod ihres Vaters an, der als „Vamos“ bekannt war wie der sprichw&#246;rtliche bunte Hund. Am 29. April 2009 erreichte die damals 21-j&#228;hrige Huglfingerin die Nachricht, dass ihr Vater lebensgef&#228;hrlich verletzt ins Unfallkrankenhaus Murnau eingeliefert wurde, wo er f&#252;nf Tage sp&#228;ter verstarb. Jene Tage verbrachte sie an seiner Seite. Dabei versprach sie ihm, bei den ein paar Tage sp&#228;ter anstehenden Abiturpr&#252;fungen anzutreten – und zu seinen Ehren den gemeinsamen Plan einer Rock’n’Roll- und Oldie-Party im Landkreis umzusetzen.</p>
<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/vamostochter.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2666" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/vamostochter-300x265.jpg" alt="" width="300" height="265" /></a></p>
<p>Der Eindruck, dass einem solchen Versprechen mehr zugrunde liegt als eine normale Vater-Tochter-Beziehung, t&#228;uscht nicht. Die beiden waren au&#223;erdem auch beste Freunde. „Klar hab’ ich mal &#196;rger bekommen, wenn ich nicht gelernt hab’ oder so, aber das ist ja normal“, lacht sie. Ansonsten aber seien die beiden gewesen wir Pech und Schwefel. Zehn, f&#252;nfzehn Mal am Tag h&#228;tten sie telefoniert – auch die Abende verbrachten sie zusammen. „In der Disco war mein Papa oben mit seinen Freunden und ich mit meiner Clique unten beim Feiern. An einem solchen Abend ist auch die Idee zur Party entstanden.</p>
<p>„Mein Papa hat sich beschwert, dass es heutzutage keine gute Musik mehr gibt. Er war leidenschaftlicher Oldie-Fan und hat die F&#252;nfziger und die fr&#252;hen Sechziger geliebt und diese Zeit geatmet.“ Vielen Leuten sei er auch durch seinen 1966er-Cadillac ein Begriff gewesen. „Und mir ist aufgefallen, dass Leute in meinem Alter zwar nie zugeben w&#252;rden, Oldies zu h&#246;ren. Aber wenn sie in der Disco gespielt werden, ist die Tanzfl&#228;che brechend voll.“ Mit dieser Erkenntnis habe sie „Vamos“ vorgeschlagen, eben selbst eine stilechte Fete im gro&#223;en Stil zu organisieren.</p>
<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/jscageystrings.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2665" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/jscageystrings-1024x726.jpg" alt="" width="491" height="349" /></a></p>
<p>Im November 2010 hat sie dann mit der Veranstaltung angefangen. Als erstes musste ein Platz her – und bei der Suche erwies sich der enorme Freundeskreis ihres Vaters als n&#252;tzlich. „Mein Papa hat immer gesagt: Mach’ Dir keine Sorgen, ich habe einen Haufen Freunde f&#252;r dich gesammelt.“ So ist es kein Wunder, dass der Urthalerhof-Chef der Tochter seines Kumpels gern aushalf: Zwei Festzelte mit insgesamt 600 Quadratmeter – also ein Fassungsverm&#246;gen f&#252;r etwa 1000 Leute – werden auf seinem Grund errichtet. F&#252;r die Sicherheit sorgt das Security-Team des M&#252;nchener „Kunstpark Ost“ – ebenfalls Freunde. Auch zur Hauptsache des Abends hatte der Vater gute Kontakte: Die Rock’n’Roll- und Oldie-Band „Cagey Strings“ geh&#246;rt zur „crème de la crème“ ihres Fachs – auf der Wiesn sind sie die Hacker-Festzelt-Band. Ihr Auftritt wird er&#246;ffnet von einem Marilyn-Monroe-Double, der Schauspielsch&#252;lerin Hannelore Best.</p>
<p>Es stimmt alles bis aufs Detail“, freut sich die 23-J&#228;hrige, die mit ihren Freundinnen die Bar stilecht im Petticoat schmei&#223;en wird. Apropos Freundinnen: „Ich finde es auch wahnsinnig sch&#246;n, dass mir meine M&#228;dels seit zwei Jahren hundertprozentig zur Seite stehen und mich auch bei der Party unterst&#252;tzen.“ Das gelte auch f&#252;r ihren Freund Steve Lehner. So wird das v&#228;terliche Ideal der Freundschaft hochgehalten – ebenso sein Hang zur Perfektion. „Bei der Party hat alles Hand und Fu&#223;“, freut sich Melanie Schlosser und wei&#223; erneut ihren Vater zu zitieren: „Er hat immer gesagt: Wenn man was macht, muss man’s durchziehen.“</p>
<p>Durchgezogen hat Melanie Schlosser die Organisation nach Feierabend. Sie lernt Sozialversicherungsfachangestellte in M&#252;nchen, nebenbei jobbt sie als Kellnerin. „Privatleben war jetzt Mangelware“, sagt sie, „aber ich wusste ja, wof&#252;r ich es tue“. Klar sei sie immer wieder an Grenzen gesto&#223;en, vor allem an b&#252;rokratische. „Ich habe sogar die Wirtepr&#252;fung gemacht.“ Und die Anzeichen sind gut, dass „Oldie vs. Rock’n’Roll“ am Samstag, 14. Mai, ein Erfolg wird. 300 Karten sind bereits verkauft, weitere 200 reserviert. Angek&#252;ndigt haben sich ganze Oldtimerclubs und die &#246;rtliche Rockabilly-Szene. Als Erfolg darf die Veranstaltung durchaus jetzt schon gelten. Schlie&#223;lich erteilte „Vamos“ seiner Tochter posthum eine wertvolle Lektion: Es geht viel, wenn man nur genug Freunde hat.</p>
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		<title>Naturtagebuchwettbewerb 2011 geht los!</title>
		<link>http://www.dastextwerk.com/2011/04/16/naturtagebuchwettbewerb-2011-geht-los/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 06:51:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Manfred Mistk&#228;fer auftaucht, ist die Zeit gekommen, sich ein kleines B&#252;chlein zuzulegen und damit in die Natur zu gehen. Denn das Maskottchen der &#8220;BundJugend&#8221; steht f&#252;r den j&#228;hrlichen Naturtagebuch-Wettbewerb. Dabei sollen Kinder und Jugendliche ihre Erlebnisse und Beobachtungen in der Natur &#8211; ob das nun der heimische Gartenteich, die gro&#223;e Blumenwiese im Moor oder<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.dastextwerk.com/2011/04/16/naturtagebuchwettbewerb-2011-geht-los/">[weiter lesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/manfred-mistkaefer.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2538" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/manfred-mistkaefer-251x300.jpg" alt="" width="251" height="300" /></a></p>
<p>Wenn Manfred Mistk&#228;fer auftaucht, ist die Zeit gekommen, sich ein kleines B&#252;chlein zuzulegen und damit in die Natur zu gehen. Denn das Maskottchen der &#8220;BundJugend&#8221; steht f&#252;r den j&#228;hrlichen Naturtagebuch-Wettbewerb. Dabei sollen Kinder und Jugendliche ihre Erlebnisse und Beobachtungen in der Natur &#8211; ob das nun der heimische Gartenteich, die gro&#223;e Blumenwiese im Moor oder das Krabbeln, Wuchern und Fleuchen entlang der toskanischen D&#252;nen im Urlaub ist &#8211; dokumentieren. Im Herbst werden die B&#252;chlein dann eingesammelt und die gebastelten, geklebten oder geschriebenen Seiten ausgewertet. Jeder Teilnehmer bekommt einen Preis, zudem gibt es tolle Preise f&#252;r die sch&#246;nsten Naturtageb&#252;cher. Mehr dazu demn&#228;chst hier auf  dem &#8220;textwerk magazin&#8221; und <a href="http:// www.naturtagebuch.de" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Was ist aus &#8220;Husk&#8221; geworden, Vinzenz H&#246;lzl?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 08:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Sommer 2007 haben Vinzenz H&#246;lzl und Kathi Schwaiger im Landkreis ein Popkultur-Magazin namens „Husk“ aus der Taufe gehoben. Aus der ambitionierten publizistischen Hobbythek von einst ist ein High-Fashion-Magazin mit weltweiter Leserschaft geworden. Gerade mal 17 Jahre alt und noch auf dem Weiheimer Gymnasium, waren der Pei&#223;enberger Vinzenz H&#246;lzl und die Wielenbacherin Kathi Schwaiger, als sie<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.dastextwerk.com/2011/02/17/was-ist-aus-husk-geworden-vinzenz-hoelzl/">[weiter lesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Vinz-Niclas-Heikkinen.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2408" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Vinz-Niclas-Heikkinen-682x1024.jpg" alt="" width="477" height="717" /></a></em></p>
<p><em>Im Sommer 2007 haben Vinzenz H&#246;lzl und Kathi Schwaiger im Landkreis ein Popkultur-Magazin namens „Husk“ aus der Taufe gehoben. Aus der ambitionierten publizistischen Hobbythek von einst ist ein High-Fashion-Magazin mit weltweiter Leserschaft geworden. </em></p>
<p>Gerade mal 17 Jahre alt und noch auf dem Weiheimer Gymnasium, waren der Pei&#223;enberger Vinzenz H&#246;lzl und die Wielenbacherin Kathi Schwaiger, als sie das Husk-Magazin gr&#252;ndeten. H&#246;lzl k&#252;mmerte sich um die Organisation, die Fotos, das Layout und den Vertrieb; Schwaiger um den Inhalt. Unterst&#252;tzung kam aus dem Freundeskreis: Ulrike Melzer, Chrissie Scheuermann, Bina Staudinger, Stephan Kn&#246;ll, Navina Pernsteiner, Kathi Zelisko, Marie von Stauffenberg, Anni Sander, Moritz Rexer und Julia Dietrich lieferten Texte rund um die Themen „Reise“, vor allem „Musik“ und „Lifestyle“. Ganz eigen war den kunstvoll gestalteten Heften der freche Blick – vom Landkreis in die Welt.</p>
<p>Heute studiert ein Gro&#223;teil der Freunde an verschiedenen Unis, ein paar sind sogar im Journalismus gelandet, andere absolvieren eine Ausbildung. Von September 2007 bis heute erschienen sieben Hefte, denen man eine permanente Entwicklung anmerkt. Am meisten tat sich w&#228;hrend einer abiturbedingten Pause, nach der Vinzenz H&#246;lzl „Husk“ erst zum „Book of Husk“ umwandelte und daraus schlie&#223;lich „Husk II“ entwickelte. „Husk II“ ist nun ein Kunst- und Modemagazin, das sich thematisch um Kunst und High-Fashion dreht. Damit ist „Husk“ in elf L&#228;ndern ein Begriff geworden (siehe Previewbilder aus dem aktuellen Heft, und Infoteil ganz unten). Herausgegeben wird es von Vinzenz H&#246;lzl, der mittlerweile Grafik-Design in London studiert und dem aus Kanada stammenden Trey Taylor (20), der in Paris studiert. Unterst&#252;tzt werden die beiden von einer Praktikantin aus England und einem Moderedakteur aus Berlin. Allerh&#246;chste Eisenbahn f&#252;r ein paar Fragen.</p>
<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/husk-prev-dd-1.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2409" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/husk-prev-dd-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/husk-prev-dd-2.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2410" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/husk-prev-dd-2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/husk-prev-still-2.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2411" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/husk-prev-still-2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><em>F&#252;r alle, die’s nicht kennen: Was ist „Husk“?</em><br />
„Husk“ hat im Grunde mit dem, als was es hier angefangen hat – ein lokales Jugendkultur-Magazin –, nichts mehr zu tun. Geblieben ist der Name. Heute ist „Husk“ ein High-Fashion-Magazin und wir konzentrieren uns auf einen globalen Nischenmarkt.</p>
<p><em>Hand aufs Herz, h&#228;ttest du gedacht, dass es „Husk“ so lang gibt?</em><br />
Wir haben das Magazin damals ja nicht mit irgendeiner zukunftsorientierten Absicht gegr&#252;ndet und haben quasi experimentiert&#8230; ich w&#252;rde sagen Nein. Allerdings war das alles auch eine organische Entwicklung, eins f&#252;hrte zum anderen. Das hei&#223;t, es war auch nie ein Ende f&#252;r „Husk“ vorgesehen.</p>
<p><em>Worin besteht der Reiz, mit maximalem Aufwand und minimalen Mitteln ein so aufw&#228;ndiges Magazin zu produzieren?</em><br />
Ganz klar Neugier. Und der Drang, selbst etwas auf die Beine zu stellen, mit Menschen zu kommunizieren, Kultur und andere Menschen durch das eigene Medium zu f&#246;rdern – und es schlie&#223;lich auch zu verkaufen. An jedem Tag lernen wir dazu. Obwohl wir schon ernster genommen werden als noch vor zwei oder drei Jahren.</p>
<p><em>Wer von der Originalcrew ist noch dabei, und was ist aus Kathi Schwaiger geworden?</em><br />
Aus der Original-Crew ist kaum noch jemand dabei, zumindest nicht mehr redaktionell, was auch eine nat&#252;rliche Entwicklung war. Kathi lebt und studiert in Berlin und gr&#252;ndet vielleicht bald ihr eigenes Magazin. Sie ist zwar nicht mehr aktiv am Print-Magazin beteiligt, ist aber trotzdem auch weiterhin ein wichtiger Einfluss.</p>
<p><em>Konkret: Was hat sich bei „Husk“ ver&#228;ndert?</em><br />
Sowohl Ausrichtung als auch Mitarbeiter, Zielgruppe und das gesamte Konzept. Wir arbeiten mittlerweile – zwar noch immer ohne festes B&#252;ro – wie jede andere Redaktion auch, aber wir sind nat&#252;rlich auch noch immer nicht an dem Punkt der Abl&#228;ufe und Professionalit&#228;t angelangt, an den wir gelangen m&#246;chten.</p>
<p><em>Inwieweit wird „Husk“ mit dir erwachsen?</em><br />
Es w&#228;chst mit allen, die daran beteiligt sind, vor allem auch mit Trey. Wir lernen viele neue Menschen kennen, leben in anderen St&#228;dten und haben mehr M&#246;glichkeiten. Das &#252;bt nat&#252;rlich alles einen ungeheuren Einfluss auf das aus, was wir machen.</p>
<p><em>Was muss „Husk“ unbedingt noch schaffen?</em><br />
Unser Gehalt bezahlen.</p>
<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/cover_II-II-highres.jpg"></a><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/cover_II-II-highres.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2412" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/cover_II-II-highres-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a></p>
<p><strong>Vinzenz H&#246;lzl &amp; Husk<br />
</strong>„Husk“ einscheint halbj&#228;hrlich in Deutschland, England, &#214;sterreich, Australien, Schweiz, Kanada, D&#228;nemark, Norwegen, Finnland, Australien, Japan und in den USA. Das hochwertig gedruckte Magazin vereint Kunst-Foto-Strecken &#252;ber die k&#252;nstlerischen Seiten der Topmode und bildende Kunst mit Interviews. Der Online-Teil von „Husk“ entsteht selbstst&#228;ndig und losgel&#246;st vom Heft in Berlin ist und unter der Adresse <a href="http://www.huskmagazine.de/">www.huskmagazine.de</a> zu finden. Von Husk II/I sind noch wenige Exemplare online verf&#252;gbar, die Husk II/II (15 Euro) ist &#252;ber den Zeitschriftenhandel erh&#228;ltlich.</p>
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		<title>Neue GBL-Welle im Landkreis Weilheim-Schongau</title>
		<link>http://www.dastextwerk.com/2011/02/10/neue-liquid-ecstasy-welle-im-landkreis/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 08:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liquid Ecstasy (siehe Kasten) ist zur&#252;ck im Landkreis Weilheim-Schongau. Nachdem im Herbst 2010 ein ma&#223;geblicher Versorger der Szene hinter Gitter kam, war es um die k&#252;nstliche Droge zwischenzeitlich still geworden. Nun wurde bekannt, dass eine neue, gro&#223;e Welle durch den Landkreis geht. Es ist zu h&#246;ren, dass sich so genannte Freunde einen Spa&#223; daraus machen,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.dastextwerk.com/2011/02/10/neue-liquid-ecstasy-welle-im-landkreis/">[weiter lesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/DSC_0009.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2387" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/DSC_0009-1024x680.jpg" alt="" width="614" height="408" /></a><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/DSC_0009.jpg"></a></em></p>
<p><em>Liquid Ecstasy (siehe Kasten) ist zur&#252;ck im Landkreis Weilheim-Schongau. Nachdem im Herbst 2010 ein ma&#223;geblicher Versorger der Szene hinter Gitter kam, war es um die k&#252;nstliche Droge zwischenzeitlich still geworden. Nun wurde bekannt, dass eine neue, gro&#223;e Welle durch den Landkreis geht.</em></p>
<p>Es ist zu h&#246;ren, dass sich so genannte Freunde einen Spa&#223; daraus machen, einen Bewusstlosen mit Zigarettenglut zu traktieren. Au&#223;erdem von sexuellem Missbrauch, von Wiederbelebungsversuchen im Vorgarten&#8230; Nachdem wir auf der Jugendseite im Juni 2010 &#252;ber die Risiken der Droge aufgekl&#228;rt haben, weil es zu F&#228;llen im Landkreis gekommen war, herrscht angesichts dieser Entwicklung im Bezug auf Intensit&#228;t und H&#228;ufigkeit weiterer Kl&#228;rungsbedarf. Simon Br&#228;utigam, Jugendkontaktbeamter bei der Polizeiinspektion Weilheim, best&#228;tigt: „Der Eindruck tr&#252;gt nicht, es grassiert zurzeit tats&#228;chlich eine neue Welle von F&#228;llen mit Liquid Ecstasy im Landkreis.“ Vor allem im Hinblick auf die willenlos-machende Wirkung warnt er: „Ich empfehle dringend, offene Getr&#228;nke in Discos, Bars oder auch auf der Privatparty nie aus den Augen zu lassen.“ Liquid Ecstasy nehme die M&#246;glichkeit auf Gegenwehr – bei voller Wahrnehmung. „Es kann also durchaus sein, dass es nicht auff&#228;llt, wenn ein scheinbar betrunkenes M&#228;dchen von einem ,Bekannten’ nach drau&#223;en gef&#252;hrt wird, dem sie dann hilflos ausgeliefert ist – und sie sich sp&#228;ter an nichts erinnert.“</p>
<p>Zudem bestehe die veritable Gefahr, an einer &#220;berdosis zu sterben, so Br&#228;utigam. Warum es wieder so verbreitet ist, liegt in seinen Augen daran, dass sich daran verdienen l&#228;sst: „Skrupellose Dealer verkaufen das an sich fast wertlose Reinigungsmittel GBL an Naive unter dem Namen „Liquid Ecstasy“, um den Anschein einer Designerdroge zu erwecken.“ So seien immense Gewinnspannen m&#246;glich. Um den Verkauf anzukurbeln werden Ger&#252;chte gestreut. Eins davon ist zum Beispiel, dass das als &#8220;Liquid Ecstasy&#8221; bekannte GBL &#8211; die &#8220;unabgel&#246;schte&#8221; Version von der Vergewaltigungsdroge GHB - nicht illegal ist.</p>
<p>Der Weilheimer Amtsgerichtsdirektor und Jugendrichter Wilfried Wittig teilt die Einsch&#228;tzung, dass Liquid Ecstasy im Landkreis wieder Thema ist. „Das Zeug ist blitzgef&#228;hrlich – und wird meiner Meinung nach vor allem deswegen verwendet, weil die Leute denken, es sei nicht illegal.“ Tats&#228;chlich falle GBL (siehe Kasten) unter das Arzneimittelgesetz, das die Abgabe und das Verabreichen unter Strafe stellt. So verurteilte Wittig k&#252;rzlich einen Jugendlichen aus dem Landkreis wegen gef&#228;hrlicher K&#246;rperverletzung zu einer Bew&#228;hrungsstrafe von &#252;ber einem Jahr. Er hatte GBL abgegeben, mehrere Jugendliche fielen daraufhin in gef&#228;hrliches Koma.</p>
<p>Der Richter erlaubte sich dabei auch die Frage, wieso man Chemie, die normalerweise zum Reinigen von Felgen oder zum Abwaschen von Grafitti-Farbe verwendet wird, trinkt. „Die Antwort lautete, mei, wir sind eben jung und m&#252;ssen uns ausprobieren und im &#220;brigen es ist ja nicht strafbar.“ Das sei nicht richtig, wie der Bundesgerichtshof deutlich gemacht habe: „Wenn einer eine PET-Flasche mit dem Zeug auf dem Nachttisch hat, kann man davon ausgehen, dass er es nicht als Putzmittel verwendet, sondern um die Psyche zu beeinflussen.“</p>
<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Simon-Br&#228;utigam-Asservatenkammer-5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2390" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Simon-Br&#228;utigam-Asservatenkammer-5-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p><em><strong>Was ist eigentlich Liquid Ecstasy? </strong></em></p>
<p><em>Mit Liquid Ecstasy werden „Gamma-Hydroxybutters&#228;ure“ (GHB) und landl&#228;ufig auch „Gamma-Butyrolacton“ (GBL) bezeichnet. W&#228;hrend GHB bereits „abgel&#246;scht“ ist und aufgrund seiner geschmacks- und geruchslosen Form auch als „K.o.-Tropfen“ oder „Vergewaltigungsdroge“ bekannt geworden ist, ist GBL eine scharfe S&#228;ure, die in Reinigungsmitteln wie Nagellackentferner, Felgenreiniger oder Grafitti-Abwaschmittel vorkommt. Der K&#246;rper metabolisiert GBL innerhalb von f&#252;nf bis f&#252;nfzehn Minuten zu GHB, woraufhin die Wirkung einsetzt. Im Wesentlichen wirkt GHB enthemmend, je nach Dosis f&#252;hrt sie bis zur Willenlosigkeit, ein Gramm zuviel zum Koma. Bereits w&#228;hrend des Rausches taucht gemeinhin Brechreiz auf und anschlie&#223;end Amnesie. Da die Droge oft in Getr&#228;nke gemischt wird und Zeit zum Wirken braucht, besteht die Gefahr, durch Nachtrinken &#252;berzudosieren. Mit Alkohol eingenommen, wird der Konsum zum russischen Roulette: Ein Pils dazu gen&#252;gt, um die Wirkung aufzuheben – oder den Konsumenten zu t&#246;ten. Aufbewahrt wird die Fl&#252;ssigkeit meist in neutralen PET-Flaschen, einzelne Dosen werden in kleinen Parf&#252;m-Proben-R&#246;hrchen transportiert und verkauft.</em></p>
<p>Dieser Artikel ist in leicht gek&#252;rzter Version auf der Jugendseite in Weilheimer Tagblatt, Penzberger Merkur und Schongauer Nachrichten erschienen.</p>
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		<title>Kletternde, kickernde &amp; kochende Kids</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 08:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neues Jahr, neues Programm –  die Jugendzentren im Landkreis im Landkreis Weilheim-Schongau haben viel vor in der neuen Saison. Im Folgenden ein Ausblick aufs Leben in den Jugendzentren in den kommenden Monaten, sortiert von Ost nach West. Penzberg In Richtung Ammergauer Alpen f&#252;hrt das Jugendzentrum Penzberg seine erste Aktion im Jahr 2011. Das &#246;stlichste Jugendzentrum<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.dastextwerk.com/2011/01/31/juze-aktiv-kletternde-kickernde-kochende-kids/">[weiter lesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/jugendhaushanswurschten.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2331" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/jugendhaushanswurschten-1024x783.jpg" alt="" width="614" height="470" /></a><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/P1180077.jpg"></a></p>
<p><em>Neues Jahr, neues Programm –  die Jugendzentren im Landkreis im Landkreis Weilheim-Schongau haben viel vor in der neuen Saison. Im Folgenden ein Ausblick aufs Leben in den Jugendzentren in den kommenden Monaten, sortiert von Ost nach West.</em></p>
<p><strong>Penzberg<br />
</strong>In Richtung Ammergauer Alpen f&#252;hrt das Jugendzentrum Penzberg seine erste Aktion im Jahr 2011. Das &#246;stlichste Jugendzentrum im Landkreis f&#228;hrt am kommenden Samstag n&#228;mlich kollektiv zum Bergwandern aufs P&#252;rschlinghaus bei Oberammergau. Nach einem H&#252;ttenabend und &#220;bernachtung auf 1566 Metern H&#246;he geht’s am n&#228;chsten Tag mit dem Schlitten talw&#228;rts. Ausreichend Schneelage vorausgesetzt, versteht sich. „Im Februar stehen Playstation-Turnier, Quiz- und Kinoabend auf dem Programm“, erkl&#228;rt Sozialp&#228;dagoge Alex Michel – der seit Oktober 2010 hauptamtlich im Jugendzentrum arbeitet. Der Nachfolger von Matthias Eder k&#252;ndigt au&#223;erdem ein Tischtennisturnier (5.3.) sowie ein Kickerturnier (18.3.) an. Etwas Besonderes hat man sich f&#252;r alle Mopedfahrer einfallen lassen: „Endlich wieder’s Moped rausholen“ hei&#223;t eine Mopedwerkstatt am 12. M&#228;rz. Abgesehen von diesen Sonderterminen steht f&#252;r die kommenden Wochen regul&#228;r Fu&#223;balltraining (jeden Freitag von 15 bis 17 Uhr) in der Sporthalle an der Hauptschule f&#252;r Jugendliche von 12 bis 18 Jahren auf der Agenda; au&#223;erdem wird, so Michel, auch weiterhin geklettert. Einmal im Monat gehen die Besucher des Juze, das aufgrund seiner vielf&#228;ltigen sportlichen Angebote, seiner N&#228;he zum Skatepark und der Dirtbike-Strecke hinterm Haus inoffiziell als das „Sportjuze“ im Landkreis bezeichnet wird, auch zum Klettern (Anmeldung: <a href="mailto:juze.penzberg@gmx.de">juze.penzberg@gmx.de</a>). Zudem wird jeden Mittwoch ab 17 Uhr gekocht, dienstags ab 15 Uhr k&#246;nnen sich Sch&#252;ler bei Hausaufgaben und Qualivorbereitungen helfen lassen. Das Juze ist zurzeit Montag und Dienstag von 14-21, Freitag und Samstag von 15-22 und gelegentlich donnerstags von 14-18 Uhr ge&#246;ffnet.</p>
<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/P1180077.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2325" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/P1180077-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Weilheim<br />
</strong>Das Publikum im Weilheimer Jugendhaus „Come in“ wird immer j&#252;nger, wie Nicole Tafertshofer (Bild) feststellt. „Seit einem guten halben Jahr haben wir ziemlich viel Zw&#246;lfj&#228;hrige unter den Besuchern.“ Das liege zum einen am Sommerferienprogramm, w&#228;hrenddessen vielen das „Come in“ lieb geworden ist, zum anderen an Hausvermietungen. Tafertshofer m&#246;chte dem neuen Publikum mit passendem Programm begegnen: „Zun&#228;chst wollen wir Brettspielnachmittage etablieren, wo die Playstation ausgeschaltet bleibt“, so die Diplom-Sozialp&#228;dagogin. Au&#223;erdem solle es U-16-Partys geben,  auf Konzerte muss das Jugendhaus jedoch weiterhin verzichten. „Ohne Veranstaltungsraum geht da gar nix“, stellt Tafertshofer fest. Weiterhin wird gekocht – jeden Freitag ab 15 Uhr wird gemeinsam entschieden, was auf den Tisch kommt, eingekauft, gekocht und gemeinsam gegessen. Der „come in’n cook“-Club sei sehr bliebt, genauso wie der M&#228;dchen-Brunch f&#252;r 12- bis 14-J&#228;hrige an jedem ersten Samstag im Monat. „Ums Thema ,gesunde Ern&#228;hrung’ drehen sich auch Aktionswochen, in denen Fertigprodukte tabu sind und wir alles selber kochen“, wie Tafertshofer erz&#228;hlt. „Anfangs haben die Jugendlichen zwar die Nase ger&#252;mpft, als wir K&#252;rbissuppe, Nudeln mit selbstgemachter So&#223;e oder vegetarische Pizza gekocht haben.“ Als es dann aber ans Essen ging, seien alle flei&#223;ig dabei gewesen. Neu im Programm wird ein Lauftreff am Stadion an der Pollinger Stra&#223;e sein, in dessen Rahmen die 32-j&#228;hrige Huglfingerin ihre Sch&#252;tzlinge fit machen will f&#252;r den Aulauf am 1. Mai. „Das findet im Rahmen des Projekts ,Vereint in Bewegung’ statt und ist auf Vermittlung von Carola Wimmer mit dem TSV zustande gekommen.“ Ge&#246;ffnet ist das Jugendhaus zu folgenden Zeiten: Dienstag bis Donnerstag von 15 bis 21, Freitag und Samstag von 16 bis 22 Uhr.</p>
<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/ThomasRolles2011.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2329" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/ThomasRolles2011-238x300.jpg" alt="" width="143" height="180" /></a><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Howie.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2330" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Howie-225x300.jpg" alt="" width="135" height="180" /></a></p>
<p><strong>Pei&#223;enberg</strong><br />
In Pei&#223;enberg, dem „Musik-Juze“ im Landkreis, wird es weiterhin monatliche Konzerte geben – einen gut besuchten Auftakt der neuen Konzertsaison lieferte auf Einladung des Konzertkreises am Wochenende „Tuó“ und „Talking Pets“. Neu ist eine monatliche Session, zu der jeden ersten Donnerstag im Monat geladen wird. Der Auftakt am Dreik&#246;nigstag sei mit vier Musikern und 25 Besuchern gut verlaufen – „wobei das sicher noch ausbauf&#228;hig ist“, so Wolfgang „Howie“ Schaur (Bild rechts). Wenn nicht musiziert wird am St.-Georgenweg 3, dann wird zum Beispiel Fu&#223;ball gespielt. Seit langem hat das Juze einen festen Termin zum Fu&#223;balltraining, neuerdings ausw&#228;rts: „Ab sofort haben wir jeden zweiten Samstag Training in der Realschulturnhalle“, so Schaur. Der Heilerziehungspfleger, der mit Leiter Thomas Rolles (Bild links)  t&#228;glich zwischen 30 und 50 Jugendliche betreut, freut sich &#252;ber diese neue M&#246;glichkeit. Ein fester Kern von 25 Burschen spiele regelm&#228;&#223;ig, gelegentlich messen sich die Mannschaften mit denen des Jugendhauses „Come in“ Weilheim – „zum n&#228;chsten Mal im Fr&#252;hjahr im Pei&#223;enberger Fu&#223;ballstadion“. Au&#223;er Musik und Sport k&#252;mmert sich das Juze auch um den Ortsteil W&#246;rth – wo die Juzebesucher auch dieses Jahr wieder mit Aktionen am „Wir in W&#246;rth“-Stra&#223;enfest im Mai teilnehmen werden. Im Oktober will das Juze einmal wieder ausw&#228;rts feiern: mit einem „Electronic Crush“-Electro-Fest in der Tiefstollenhalle. Das Juze ist Dienstag und Mittwoch von 13.30 bis 20 Uhr ge&#246;ffnet, donnerstags von 14 bis 19 sowie jeden 1. und 3. Samstag und Montag von 13.30 bis 20 Uhr.</p>
<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Zila-Alexander-fkn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2327" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Zila-Alexander-fkn-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a></p>
<p><strong>Peiting<br />
</strong>Weiterhin mit Renovierungsarbeiten hat das Juze Peiting zu tun. „Das ist unser erstes Ziel in diesem Jahr“, erkl&#228;rt Alex Zila (Bild) am Telefon. Seit 2010 werkeln Zila, sein Team und die Stammg&#228;ste an ihrem Treff an der Lorystra&#223;e, w&#228;hrend dieser andauernden Arbeitsphase gab es eine &#220;berraschung: Der Peitinger B&#252;rgermeister Michael Asam hat bei einem Gewinnspiel einen Beamer gewonnen und ihn dem Jugendzentrum geschenkt. Deswegen wird es k&#252;nftig auch regelm&#228;&#223;ig Filmabende geben. „Au&#223;erdem veranstalten wir jede Menge Turniere: Von Billard &#252;ber Dart- bis hin zum Kickerturnier steht einiges an“, so Zila – der im Hinterkopf aber, wie sein Kollege Wolfgang Stabbauer aus Schongau, einen runden Geburtstag hat. Das Peitinger Juze wird heuer 30 Jahre alt. Klar, dass da gefeiert wird. „Wann und in welchem Rahmen, steht noch nicht fest.“ Er habe aber einen Termin entweder kurz vor oder kurz nach den Sommerferien im Auge. Selbstverst&#228;ndlich werde sich das Jugendzentrum auch weiterhin am Peitinger Ferienprogramm beteiligen und Aktionen anbieten – anders als in vielen Ortschaften pflegt Peiting auch zu den Faschings-, Oster- und Pfingstferien ein Programm f&#252;r Kinder. Entsprechend steht der n&#228;chste Termin in den Faschingsferien an: eine Faschingsdisco. Ge&#246;ffnet ist montags von 18 bis 22 (Workshops) sowie Dienstag bis Freitag von 14 bis 21 Uhr.</p>
<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Wolfi.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2326" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Wolfi.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a></p>
<p><strong>Schongau<br />
</strong>Wolfgang Stabbauer (Bild) plant momentan eher langfristig. In diesem Jahr wird das Jugendzentrum im K&#246;hlerstadel n&#228;mlich 25 Jahre alt. Logisch, dass da geb&#252;hrend gefeiert wird – allerdings erst nach den gro&#223;en Ferien. „Bis dahin werde ich vor allem Akten w&#228;lzen und eine Art Chronik zusammenstellen“, die dann w&#228;hrend des Fests ausgestellt wird. Bis dahin l&#228;uft der offene Betrieb – einzelne Aktionen sind nicht geplant, sondern werden spontan auf Anregung und je nach Interesse der Jugendlichen stattfinden. „Momentan steht Tischtennis hoch im Kurs“, so Stabbauer, „und ebenso die Filme-Abende auf dem HD-Beamer, den wir seit der Fu&#223;ballweltmeisterschaft haben“. Ge&#246;ffnet ist das Juze Dienstag bis Freitag von 14 bis 21 Uhr.</p>
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		<title>Mirjam Dreer: 2000 “Kleinstadtschlampen” sp&#228;ter…</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 07:51:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Ulrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Hugendubel]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinstadtschlampe]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchsautoren]]></category>
		<category><![CDATA[Sex and Crime]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Ubooks]]></category>
		<category><![CDATA[Weilheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein bisschen mehr als ein Jahr ist es her, dass die Weilheimerin Mirjam Dreer ihr Roman-Deb&#252;t „Kleinstadtschlampe“ vorgelegt hat. Noch immer reist die 24-J&#228;hrige zu Lesungen kreuz und quer durch die Republik, um das Buch vorzustellen. H&#246;chste Zeit, f&#252;r ein paar Fragen, was ihr die Geschichte um die Weilheimerin &#8220;Mia&#8221; - die sich, wie der Verlag<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.dastextwerk.com/2011/01/10/was-hat-dir-die-kleinstadtschlampe-gebracht-mirjam-dreer/">[weiter lesen...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Mirjam-Dreer-Sommer-2010.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2266" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Mirjam-Dreer-Sommer-2010-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Ein bisschen mehr als ein Jahr ist es her, dass die Weilheimerin Mirjam Dreer ihr Roman-Deb&#252;t „Kleinstadtschlampe“ vorgelegt hat. Noch immer reist die 24-J&#228;hrige zu Lesungen kreuz und quer durch die Republik, um das Buch vorzustellen. H&#246;chste Zeit, f&#252;r ein paar Fragen, was ihr die Geschichte um die Weilheimerin &#8220;Mia&#8221; - die sich, wie der Verlag mitzuteilen wei&#223;, durch ihre Kleinstadt hurt, wie es ihr gef&#228;llt - gebracht hat.</p>
<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Kleinstadtschlampe-Buch1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2269" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Kleinstadtschlampe-Buch1.jpg" alt="" width="229" height="358" /></a></p>
<p><em>Was hat Dir die „Kleinstadtschlampe“ eingebracht?</em></p>
<p>Ein bisschen Geld und zum Gl&#252;ck weniger &#196;rger als bef&#252;rchtet. Anfangs war ich angesichts der schmackigen Thematik schon ein wenig besorgt, ob ich deswegen in der Gegend nicht dumm angeredet werde. Aber das Gegenteil war der Fall: Au&#223;er Lob gab es h&#246;chstens Leute, die mir gesagt haben, dass sie mit der Thematik an sich nix anfangen k&#246;nnen. Und das finde ich v&#246;llig legitim&#8230;</p>
<p><em>Laut Verlag war die Erstauflage von 2000 St&#252;ck innerhalb von zwei Wochen ausverkauft, derzeit l&#228;uft der Verkauf der 5000 Exemplare umfassenden Zweitauflage – schwimmst Du jetzt im Geld?</em></p>
<p>Nee, wirklich nicht (lacht). Mit Schreiben kann man nicht reich werden. Es sei denn man hei&#223;t Dan Brown oder Thilo Sarrazin, nat&#252;rlich. Aber das macht auch nix, ich bin ja in erster Linie Buchh&#228;ndlerin, die gern schreibt. Da muss es keine Millionenauflage sein.</p>
<p><em>Im Rahmen Deiner Lesungen bist Du ja weit rumgekommen. Hast Du mit Deinem Buch die Sichtweise auf den – in Anf&#252;hrungszeichen – langweiligen Landkreis ver&#228;ndert?</em></p>
<p>Nein, das glaube ich nicht. Zumal die Gegend, vor allem Weilheim, im Rest Deutschlands ohnehin einen sehr guten Ruf genie&#223;t – wegen der Musik, die von hier kommt. Mein Buch greift das ja auch auf, Musik spielt darin ja eine prominente Nebenrolle, vor allem in den Kapitel-&#220;berschriften.</p>
<p><em>Dauern Deine Lesereisen noch an?</em></p>
<p>Ja, sie haben irgendwie nie aufgeh&#246;rt. Zumal ich auch nicht klassisch nach der Buch-Ver&#246;ffentlichung auf Tournee war, sondern eher in regelm&#228;&#223;igen, gr&#246;&#223;eren Abst&#228;nden Einladungen bekomme. Die n&#228;chste Stadtion ist Stuttgart&#8230; und grunds&#228;tzlich ist es nat&#252;rlich nicht von Nachteil, dass ich bei Hugendubel arbeite. Viel ergibt sich &#252;ber die Filiale in M&#252;nchen, in der ich arbeite&#8230;</p>
<p><em>&#8230;Dein Arbeitgeber unterst&#252;tzt Dich also?</em></p>
<p>Auf jeden Fall! Die haben gleich zur Ver&#246;ffentlichung einen gro&#223;en Tisch nur f&#252;r mein Buch gemacht und wenn jemand im Gesch&#228;ft nach meinem Buch fragt, schicken ihn die Kolleginnen meistens gleich zu mir, damit ich es signiere. Und au&#223;erdem veranstaltet die Filiale auch Lesungen – und empfiehlt mich weiter. Doch, da werde ich schon unterst&#252;tzt.</p>
<p><em>Bei tausenden verkauften B&#252;chern, hast du da schon Fans?</em></p>
<p>Also, angesprochen – so nach dem Motto „Du bist doch die Autorin von&#8230;“ werde ich selten –  das ist in Weilheim bei der Franz&#246;sischen Woche ein Mal passiert. Der Verlag leitet mir allerdings E-Mails weiter, wenn ein Leser schreibt, ob ihm das Buch gefallen hat oder nicht. Das kommt schon ab und zu vor. Aber Fanpost im klassischen Sinne bekomme ich nicht.</p>
<p><em>Als wir uns das letzte Mal unterhalten haben, habe ich Dich nach einer Fortsetzung gefragt – Du hast geantwortet, dass das nicht in Frage kommt, aber Du h&#228;ttest da die Geschichte einer M&#228;dchenband im Hinterkopf&#8230;</em></p>
<p>Was? Da kann ich mich gar nicht dran erinnern&#8230; (lacht). Aber, falls Du drauf raus willst, ob ich schon wieder am Schreiben bin: ja. Mein n&#228;chstes Buch wird im Herbst dieses Jahres erscheinen, zum Gl&#252;ck l&#228;sst mir der Verlag Zeit. Dieses Mal wird es nicht „Ubooks“ ver&#246;ffentlichen, sondern ein neuer Verlag, der von einem der beiden Ubooks-Chefs gegr&#252;ndet wurde.</p>
<p><em>Und worum geht’s diesmal?</em></p>
<p>Nat&#252;rlich um „Sex and Crime“. Allerdings in abgeschlossenen Kurzgeschichten, die nichts miteinander zu tun haben.</p>
<p><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Mirjam-Dreer-Winter-2010.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2267" src="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Mirjam-Dreer-Winter-2010-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.dastextwerk.com/wp-content/uploads/Mirjam-Dreer-Winter-2010.jpg"></a></p>
<p>Die Autorin Mirjam Dreer stammt aus Weilheim und lebt derzeit in M&#252;nchen. Dort arbeitet sie im dritten Lehrjahr als Buchh&#228;ndlerin bei „Hugendubel“. Die 24-J&#228;hrige ver&#246;ffentlichte im September 2009 ihr Roman-Deb&#252;t „Kleinstadtschlampe“ (Ubooks, Taschenbuch, 192 Seiten).</p>
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