Moke: Shorland
Apr 16th, 2010 | By Christoph Ulrich | Category: MusikHolland mag ja für so einiges berühmt sein, aber, von Jazz mal abgesehen, sicher nicht für Musik. Und hört man doch mal was klingen vom Ijsselmeer her, dann klingt das nicht käsig, sondern ziemlich britisch. Von den schrecklichen “Within Temptation” sei an dieser Stelle mal ganz ausdrücklich abgesehen. Schon in den Neunzigern bahnte sich diese Beobachtung ihren Weg durch die Schlagzeilen; zum Beispiel als der Holland-Vierer “Super Sub” ein paar veritable Britpop-Klassiker rausgehauen hat.
Moke, Amsterdamer Britpop-Haudegen, sind nun der nächste größere Export der Niederlanden in die internationale Popwelt. Und sie verfügen über einen prominenten Fürsprecher, wenn nicht gar Paten: Paul Weller. Der große Modfather fand nicht nur Gefallen am Style der Musiker, der ihnen von Karl Lagerfeld verordnet wurde, sondern auch am Sound. Und er hat Recht, der gute Meister Weller: Moke sind zeitgemäß, stylish, eingängig und verfügen über einen charakteristischen Klang fernab von Styropor-Pop und Mainstream. Oder wie er es kurz und knapp ausdrückt: “F***ing smashing tunes.”
Island/Universal / www.mokemusik.de











