Lesen und lesen lassen

Aug 31st, 2009 | By | Category: Internet

Die Grimme-Online-Awards sind verliehen: Unter den Nominierten befand sich auch das Literaturportal „zehnSeiten“, das seine Wurzeln in Weilheim hat. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Begründung der Komission: Das Internet habe auch 2009 nicht, wie so oft prophezeit, zur Abschaffung von Buch, Theater und Kino geführt. Im Gegenteil eröffne es neue Wege, sich der Kultur anzunähern.

Bleiben wir beim Lesen: In der Kategorie „Kultur und Unterhaltung“ werden drei Seiten genannt, die den Besuch lohnen. Neben „zehnSeiten“, wo Autoren zehn selbst ausgewählte Seiten aus ihrem Buch vorlesen, kann man sich unter „VolksLesen“ von Prominenten und Privatpersonen aus deren Lieblingsbücher vorlesen lassen. Nach Themengebieten sortiert („Juden lesen“, „Feuerwehrmänner lesen“, „SPD liest“), wartet die Seite mit einem riesigen Archiv auf. Während sie allerdings wenig Ästhetik birgt, werden auf „zehnSeiten“ Auge und Ohr mit zurückhaltendem Schwarzweiß-Style und guter Ton- und Videoqualität verwöhnt.

Wer nach allem Vorlesen Lust bekommt selbst zu lesen, der ist auf der „Krimi-Couch“ der Grimme-Online-Award-Preisträger gut aufgehoben. Hier können sich Krimi-Fans durch vielschichtige Ebenen wühlen. Eine Voraussetzung gibt es für den Besuch aller Seiten: Zeit sollte man mitbringen – mal schnell kurz Durchklicken hat keinen Sinn.

www.krimi-couch.de / www.zehnseiten.de / www.volkslesen.tv

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